Corona macht erfinderisch: DUSCHKRAFT liefert Unterstützung aus dem 3D-Drucker

Das Coronavirus hält die Welt in Atem. Wir erleben aktuell eine Situation, die so noch nie da war und die Menschen und Unternehmen an ihre Grenzen bringt. Ärzte und Pflegepersonal sind rund um die Uhr im Einsatz, um Kranke zu versorgen und Leben zu retten. Doch wie lange geht das noch gut? Das Rostocker Start-Up DUSCHKRAFT hat eine innovative Idee, die aus dem 3D-Drucker kommt und das Personal entlasten kann.

Das Rostocker Unternehmen stellt normalerweise hocheffiziente Luftentfeuchter her, die dem Schimmel im Badezimmer den Kampf ansagen. In Zeiten von #flattenthecurve und #stayathome will DUSCHKRAFT aktuell allerdings einen Beitrag zur Begrenzung der Ausbreitung von Covid-19 leisten und hat eine Gesichtsmaske aus dem 3D-Drucker hergestellt. „Unser Entwicklerteam hat verschiedene Masken entworfen und vor ein paar Tagen die ersten Prototypen an das Universitätsklinikum Rostock und verschiedene Arztpraxen übergeben“ freut sich Geschäftsführer Stefan Goletzke.

Die Gestelle für die Gesichtsmasken werden auf den 3D-Druckern des Startups ausgedruckt und bestehen aus Kunststoff. Das Schild selbst ist eine herkömmliche Bindefolie im Format DIN A4 mit Lochungen, das Haltegummi ein handelsübliches Lochband. Die Folie und das Band können also problemlos ausgetauscht und erneuert werden, nachdem diese getragen wurde. Das Gestell bleibt erhalten. Aktuell produziert die Duschkraft GmbH etwa 25 Stück pro Tag und reiht sich somit in die Initiative #MakervsVirus ein. Der Selbstkostenpreis pro Maske liegt bei 10 Euro pro Stück.

„Als Start-Up erhalten wir sehr viel Unterstützung von Stadt, Universität und Land, sodass wir gern etwas zurückgeben und das medizinische Personal mit unseren Masken unterstützen möchten. Die Masken können kurzfristig hergestellt werden und DUSCHKRAFT freut sich über Anfragen von Kliniken oder Praxen, die Interesse haben.

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0381 / 865 1415 1 oder per Mail an info@duschkraft.de